Digitalisierung – nächste Schritt

Im Archiv der Schule steht seit einigen Tagen unscheinbar ein Möbelstück, dass sicher über 50 Jahre viel gesehen hat: tagtäglich auf dem Flur vor dem Sekretariat stand der Rollschrank mit den Klassenbüchern. Morgens holten die verantwortlichen Schüler der Klassen 5 – 10 die grünen Bücher, um sie nach dem Ende des Unterrichts wieder dort abzulegen. Das war nicht unbedingt ein beliebter Job, aber er fand zumindest lobend Erwähnung auf den Zeugnissen. Beides – das analoge Klassenbuch und den Klassenbuchführer samt Stellvertreter – gibt es seit Beginn des neuen Schuljahres nicht mehr. Die Software für den Stundenplan wurde erweitert und im 2. Halbjahr des vergangenen Schuljahres erfolgreich erprobt. Nun führen die Lehrerinnen und Lehrer ihre Dokumentation des Unterrichts in Klassenbüchern und Kursheften ausschließlich digital. Meistens über das dienstliche iPad, den Vertretungsplan des kommenden Tages kann man aber auch auf dem Handy betrachten, auf dem man automatisch benachrichtigt wird, wenn sich der Unterricht verändert. Umfangreichere Administrationen können auch am Laptop erledigt werden. Der Klassenbuchwagen aber ist, wie die grüne Kreidetafel mit Schwamm, nun eine analoge Erinnerung.