Wenn der Vater mit den Söhnen im music!garden…

Konzert für 2 Cembali mit Improvisationen im Stil Johann Sebastian Bachs und Werken seiner Söhne Carl Philipp und Johann Christian

Foto Credit Guido Werner

Am Donnerstag, 11. Juni 2026, 19.00 Uhr, erwartet die Besucher im Burloer Forum Mariengarden ein besonderes Highlight: Mit Aleksandra und Alexander Grychtolik gastiert eines der international profiliertesten Cembalisten-Paare, dass die Barockmusik durch die schöpferische Sprengkraft der Improvisation und durch kühne Werkbearbeitungen revolutioniert hat. Zwei Meisterinstrumente aus dem 20. Jahrhundert machen ebenfalls die weite Reise von Weimar nach Burlo, um die beiden durch zahlreichen TV-Produktionen und CD-Einspielungen als auch durch Festivals und zahlreiche Konzerte in renommierten Häusern bekannten Künstler zu unterstützen.

Das Programm umfasst Werke der Bach-Söhne Johann Christian und Carl Philipp Emanuel Bach, aber auch Improvisationen im Stil von Johann Sebastian Bach. Karten sind im Vorverkauf ab 11. Mai beim Schulsekretariat Gymnasium Burlo (02862/589112) erhältlich und an der Abendkasse.

Eintrittspreise: Erw. € 22 – Erm. € 16 – SuS €5 – Fam. € 46

Weitere Informationen über die Künstler

Aleksandra und Alexander Grychtolik repräsentieren die Spitze einer künstlerischen Bewegung, die die Aufführungskultur revolutioniert und als dynamische Kunstform der Gegenwart erneuert. Als eines der international profiliertesten Cembalisten-Paare haben sie die Barockmusik durch die schöpferische Sprengkraft der Improvisation und durch kühne Werkbearbeitungen revolutioniert. Mit einem tiefen Verständnis für historische Klangästhetik, die von der Fachwelt als „magisch“ und von „orchestraler Pracht“ beschrieben wird, setzen sie als Solisten neue Maßstäbe.

Ihr künstlerisches Schaffen spiegelt sich u.a. in zahleichen TV-Produktionen für den europäischen Kultursender ARTE sowie in einer Reihe preisgekrönter CD-Einspielungen wider: Die bahnbrechenden Rekonstruktionen von Bach-Vokalwerken für Sony (Deutsche Harmonia Mundi) mit ihrem Ensemble „Deutsche Hofmusik“ wurden in die „Bach333“-Gesamtedition der Deutschen Grammophon aufgenommen. Ausgezeichnet durch Nominierungen für den ECHO Klassik sowie für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik, gelten ihre Einspielungen heute als Referenz für eine visionäre Verbindung von Kunst und Wissenschaft.

Aleksandra und Alexander Grychtolik konzertieren auf zwei Meisterinstrumenten von Cornelis Bom, von denen eines aus der Sammlung von Gustav Leonhardt, einem der einflussreichsten Cembalisten des 20. Jahrhunderts, stammt. Sie konzertieren regelmäßig in renommierten Konzerthäusern wie der Alten Oper Frankfurt und auf führenden Festivals wie dem Bachfest Leipzig, dem Festival van Vlaanderen und dem Festival J. S. Bach de Lausanne sowie in den Kulturmetropolen Europas, Asiens, und Amerikas. 2021 waren sie zudem Artists in Residence beim Internationalen Bachfest Schaffhausen (Schweiz). Für ihren Einsatz um das europäische Musikerbe wurde ihnen 2025 durch Eduard Prinz von Anhalt (Cousin Charles III.) der  Verdienstordens des Askanischen Hausordens verliehen.

Während Alexander Grychtolik zudem als Visiting Researcher an der Sacred Heart University in Tokio sowie als Honorarprofessor an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar wirkt, transferiert Aleksandra Grychtolik ihre kulturpolitische Expertise aus ihrer Tätigkeit für EU-Institutionen in Brüssel in die Gestaltung zukunftsweisender Kulturformate. Mit wegweisenden Projekten, wie der immersiven Synthese von Architektur und Musik im virtuell rekonstruierten Konzertstätten der Bach-Zeit oder in der Zusammenarbeit mit Spitzenensembles wie dem Barockorchester Il Gardellino aus Belgien kuratieren Aleksandra und Alexander Grychtolik eine neue Form des Konzerterlebnisses.

www. grychtolik.com