Keine Zeit? Kein Problem!

„Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen!“

Diesen Spruch hat bestimmt jeder schon gehört – und sicherlich hat ihn auch schon jeder geflissentlich ignoriert.

Schließlich haben die Mathehausaufgaben auch noch bis morgen Zeit. Oder bis übermorgen. Und das Referat, das nächste Woche gehalten werden muss, kann auch am Wochenende vorbereitet werden. Vielleicht.

Aber warum schieben wir so viele alltägliche Aufgaben und Pflichten so lange vor uns hin, bis uns kaum noch Zeit dafür bleibt und wir die ganze Arbeit auf den letzten Drücker erledigen müssen?

Eigentlich ist uns allen bewusst, dass wir am meisten von unserem Arbeitsaufwand profitieren, wenn wir rechtzeitig anfangen, uns mit unseren Aufgaben zu befassen und uns vorzubereiten, aber trotzdem scheinen wir uns nicht immer daran zu halten.

Die Grund dafür ist häufig, dass wir für Projekte und Arbeiten, dessen Ergebnisse noch in weiter Ferne zu liegen scheinen (bis zur Mathearbeit ist es schließlich noch eine Woche hin, und bis die korrigiert ist, dauert es sowieso noch ewig), oft nur wenig Motivation aufbringen können und uns stattdessen mit Dingen beschäftigen, deren Ergebnisse wir direkt positiv zu spüren bekommen und die sich sofort für uns auszahlen – statt für die Mathearbeit zu lernen, beschäftigen wir uns lieber mit angenehmeren Aktivitäten, die uns unmittelbar das Gefühl geben, produktiv zu sein.

Dem sind wir aber nicht machtlos ausgeliefert, denn es gibt ein paar gute Tipps und Hilfen, um der ewigen Aufschieberei aus dem Weg zu gehen.

So kann es hilfreich sein, einen Ablaufplan zu entwickeln, der uns hilft, unsere Aufgaben im Blick zu halten und den Überblick dafür zu behalten, wie viel Zeit uns dafür noch bleibt.

Auch kann es sinnvoll sein, einen Tag festzulegen, an dem man damit auch wirklich anfängt.

Allgemein ist aber wichtig, sich nicht zu viel auf einmal vorzunehmen, denn wenn wir dann nicht schaffen, was wir uns vorgenommen haben, sind wir das nächste mal noch demotivierter – und das ewige Aufschieben geht weiter.

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