Dicke Luft im Klassenzimmer

In Klassenzimmern herrscht häufig „dicke Luft“ – in diesem Fall meine ich das ganz wörtlich.

Eigentlich kein Wunder, schließlich befinden sich in den Unterrichtsräumen über Stunden 25 bis 30 Menschen, die Sauerstoff verbrauchen, schwitzem, sowie Haut- und Haarpartikel verlieren – klingt unappetitlich, ist aber nicht zu verhindern!

Die schlechte Luft liegt einem hohen CO2 Gehalt zugrunde. Jeder Mensch atmet, dabei wird Sauerstoff verbraucht und CO2 ausgeatmet.

Wenn keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden, bemerken wir die Folgen schlechter Luft oft schon im Laufe einer Unterrichtsstunde: Die Luft wirkt spürbar stickig, wir werden müde und bekommen Kopfschmerzen. Doch obwohl die Gegenmaßnahme auf der Hand liegt, wissen viele nicht wie es richtig geht! Stoßlüften oder das Fenster auf Kipp stellen?

Die Antwort auf diese Frage ist ganz klar: Stoßlüften!

Das Lüften sorgt nicht nur für mehr Sauerstoff in der Raumluft, sondern verringert zugleich den Feinstaubgehalt der Luft. Besonders, wenn geheizt wird, verhindert diese Art zu lüften, im Gegensatz zum kippenden Fenster, dass viel Heizenergie verloren geht. Aus diesem Grund sollten die Fenster nicht stundenlang gekippt sein, jedoch reicht oft ein Lüften in den Pausen nicht aus. Am besten wäre es deshalb, auch während der Stunde die Fenster für ein paar Minuten zu öffnen. Dann ist es zwar im Klassenraum kälter, aber ihr könnt euch wesentlich besser konzentrieren und euer Wohlbefinden im Raum steigt! Vielleicht auch eure Noten, wer weiß das schon. Probiert’s einfach mal aus!

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