Archiv der Kategorie: Berichte

Bionik Exkurs Q1

Was haben ein Oberschenkelknochen und der Eiffelturm gemeinsam? Wie beeinflusst der Kofferfisch den Automobilbau und tragen Ameisen zum effizienten Transport von Gütern und Haie zu Olympischen Rekorden bei?

Bekannt ist sicher Vielen der Lotuseffekt, der bereits in Fassadenfarben oder Autolacken Anwendung findet.

Bionik – ein innovativer Forschungszweig, der die Übertragung von Problemlösungen aus der Natur in die Technik bedeutet.

Der Biologie-Leistungskurs 1 der Q1 besuchte in Münster Deutschlands größte Sonderausstellung „Bionik-Patente der Natur“ und nahm zudem an einer Spezialführung mit dem Thema: Selbstreinigungseffekt und Schwarmverhalten teil.

Wie kann der Mensch das riesige Potenzial , welches die Natur in Jahrmillionen der Evolution an Lösungen hervorgebracht hat, nutzen ? „Dies sind Fragestellungen, die meine Schüler mit hohem Interesse verfolgen und die wir gerade in den aktuellen Unterricht einbauen“, so ihr Fachlehrer Herr van Hall.

Sehr anschaulich wurde den SchülerInnen an zahlreichen Beispielen die ersten Früchte dieses neuen Forschungstrends näher gebracht.

So diente etwa ein Gecko als Vorbild für die Entwicklung eines wesentlich effektiveren ( medizinischen) Haftbandes. In der Architektur wird nach klimafreundlichen Materialien gesucht und man wurde u.a.beim Eisbären fündig.

Ein zentraler Aspekt hierbei bildet auch immer wieder der der Nachhaltigkeit, denn die Natur lebt uns vor, dass nur der sparsame Einsatz von Material und Energie in der Evolution bestehen konnte.

So revolutionierte auch die Haifischhaut alt eingesessene Ansichten über die Reibungswiderstandsfähigkeit von Oberflächen. Flugzeuge zeigen mit einer entsprechend nachgebauten Folie ein Höchstmaß an Kerosineinsparung.

Bionik, ein schier unendlicher Fundus an Entwicklungen, die unsere Zukunft vielfältig gestalten wird.

25 Jahre an der Schule

Ulrike Hölting kann in dieser Woche auf 25 Jahre als Lehrerin im öffentlichen Dienst zurückblicken – und das auf erfolgreiche Jahre: So wurde die beliebte Pädagogin z.B. 2005 sogar mit dem höchsten nationalen Preis für Lehrer in naturwissenschaftlichen Fächern, dem Lehrerpreis der Helmholz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V., ausgezeichet. Frau Hölting unterrichtet seit 22 Jahren am Gymnasium Mariengarden und ist darüber hinaus u.a. als NRW-Landesbeauftragte für Koordination auf Aufgabenentwicklung beim Wettbewerb „bio-logisch“ auch überregional tätig.

Schulleiter M. Brands dankte ihr in einer kleinen Feier im Kreis des Kollegiums für ihren Einsatz und überreichte eine Urkunde und ein Präsent verbunden mit vielen guten Wünschen für ihr weiteres Wirken.

Silberne Dienstjubiläen

Ein halbes Jahrhundert unterrichten Leo Gormann und Claus Franken vom Gymnasium Mariengarden nun bereits – zusammen gerechnet. Anlässlich ihres 25-jährigen Jubiläums im öffentlichen Dienst konnte Schulleiter Michael Brands den beiden beliebten Pädagogen gleich am ersten Schultag eine Urkunde überreichen. Auch Schulsekretärin Birgit Tegeler kann seit den Sommerferien auf 25 Jahre im öffentlichen Dienst zurückblicken.

Begeistert von Europa

Anlässlich der diesjährigen Europawoche besuchte der Vredener CDU-Bundestagsabgeordnete in dieser Woche das Gymnasium Mariengarden in Burlo. Zunächst stellte der neue Schulleiter, Michael Brands, die Schule in einem kurzen Gespräch vor, dabei diskutierten Röring und Brands auch über die künftige Schulentwicklung in Nordrhein-Westfalen.

Im Anschluss daran befasste sich Johannes Röring mit dem Kernthema der Europawoche. Er diskutierte mit Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 7 sowie Oberstufenschülern über Europa und seine Bedeutung für die deutsche Politik, für das Zusammenleben in der Staatengemeinschaft und für den Alltag der Menschen im vereinten Europa. Die Schüler, die sich mit zahlreichen Fragen unter Anleitung der Lehrer Clemens Smirek und Rudolf Hinsken auf diese Diskussion vorbereitet hatten, waren dabei besonders an den Aufgaben und Zielen der Europäischen Union interessiert. Konkret wollten sie von Röring wissen, wie dieser zu einem Engagement der EU außerhalb der europäischen Grenzen stehe und ob weitere Länder in die Gemeinschaft aufgenommen werden sollten. Röring hob in seiner Antwort die große Bedeutung Europas für Deutschland hervor und bezeichnete die friedliche und stabile Entwicklung nach dem zweiten Weltkrieg als großen Glückfall. „Ich bin begeisterter Europäer, dennoch darf man auch die Grenzen Europas nicht überdehnen und die Aufgaben ausufern lassen. Das Prinzip der Subsidiarität ist ein wichtiger europäischer Grundsatz“, so Röring.

Ein weiteres zentrales Thema der Mariengardener Schüler war die Energiepolitik. Hier wollten sie vom Energieexperten Röring wissen, wann man in Deutschland auf fossile Energieträger verzichten und sich den neuen regenerativen Energieformen zuwenden könne. Röring erklärte, dass man langfristig die Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien voranbringen wolle, dieser Umstieg aber nicht von heute auf morgen zu leisten sei. Neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien sei besonders das Thema der Energieeinsparung ein wichtiger Baustein zur Erreichung von Umwelt- und Klimazielen.

Zum Abschluss des Besuches zeigte Schulleiter Michael Brands dem Abgeordneten noch die Pläne und den Rohbau des Forums Mariengarden, bevor sich Johannes Röring verabschiedete.

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